Es ist ein Taster. Kein mechanischer Griff, keine Klinke – ein Taster. Ist man im Zug, Bus oder Tram, drückt man ihn einmal, das Licht leuchtet grün (wenn es eines hat), und dann geht die Tür auf. Beim nächsten Halt. Von selbst. Fast magisch.
Nach meinem Unfall 2025 und der Rückkehr in den Arbeitsalltag habe ich viel Zeit im ÖV verbracht – mehr als mir lieb ist. Und irgendwann, wenn man selbst oft genug mitfährt, fängt man an, die Dinge um einen herum zu beobachten. Zum Beispiel: wie viele Menschen auf diesen kleinen, unschuldigen Taster einschlagen, als würden zehn Drücker schneller zur Türöffnung führen als einer. Es ist kein mechanischer Widerstand zu überwinden. Die Elektronik weiss bereits, was sie tun soll – nach einem Drücker.
Beim Aufzug ist es übrigens dasselbe. Auch dort haben die Taster nichts verbrochen – aber das ist eine andere Geschichte. Doch vielleicht verrät das Hämmern so oder so weniger über den Taster als mehr über einen selbst.
Kurz gesagt
Einmal drücken, grünes Licht abwarten, entspannen. Die Tür geht auf. Versprochen.
Und geht sie einmal nicht auf, gibt es viele Leute, die alles dafür tun, dass Türstörungen so schnell wie möglich behoben werden.

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